Transsibirische Eisenbahn von Ulaanbataar bis zur chinesischen Grenze bei Erinot. Das Ticket kostet etwa 25 Euro und die Fahrt, im für mongolische Verhältnisse luxuriösen Schlafwagen, dauert etwa 11 Stunden.


































Nachdem wir den mongolischen Zoll überwunden hatten, ohne das jemand bemerkte, dass wir unsere Motorräder illegal verkauft hatten, ging es weiter im "Schlafbus" nach Peking. Man sagt, wer nicht mit diesem Bus unterwegs war, ist nicht im Land gereist. Eine Erfahrung, auf die ich nach all den geilen Kilometern gerne verzichtet hätte, da chinesische Betten einfach nicht für Europäer ausgelegt sind. Erschwerend kommen die für unseren Kulturkreis absolut gewöhnungsbedürftige Angewohnheiten der Chinesen hinzu - so wird gerotzt, gefurzt, geschmatzt und geschrieen was das Zeug hält.








Bahnhof in Peking! Hier herrscht das perfekte Chaos. Ein idealer Ort, um den Chinesen bei seinem Lieblingssport zu beobachten - Vordrängeln... Wer es durch Zufall, man kann es nicht anders nennen, bis nach vorne geschafft hat und diese Position nicht mit Einsatz grober Gewalt verteidigt, findet sich binnen Sekunden mit blauen Flecken am Ende der Schlange wieder.






Weiter mit dem Jeep über die Grenze. Die Grenzformalitäten auf chinesischer Seite wurden zu meiner Überraschung extrem fix hinter uns gebracht. Keine Gepäckkontrolle, keine misstrauischen Fragen oder unzählige Stationen - einfach einen Stempel in den Pass, ein Lächeln - Fertig!!! So müsste es überall zugehen.